Neuer Kirchenvorstand Louisendorf & Verabschiedung von Willi Braun
„Ihr hier in Louisendorf seid seit 1703 eine wirklich eigenständige Gemeinde. Kümmert euch in großer Treue und Verantwortung um alles: von der Offenen Kirche, über Feste und Feiern, das schöne Kirchlein, den Küsterdienst, – und, wenn jemand ausscheidet, sogar um neue Kirchenvorsteher. In diesem Fall ist Tanja Becker neu im Team, die für Willi Braun nachrückt!“, sagte Pfarrerin Henriette Quapp-Wahl in ihrer Dankrede zur Einführung des neuen Kirchenvorstandes
An die drei neuen Konfirmanden gerichtet fuhr sie fort: „Und dann ihr neuen Konfirmanden. Herzlich begrüße ich euch: Henriette Becker, Leopold Buttler und Alex Wehling! Ihr beginnt die Zeit als Vorkonfimanden zum Advent mit einem Krippenspiel.
Und das läuft hier in Louisendorf super – seit Jahren völlig eigenständig. Die Konfirmanden, mit Unterstützung der ein oder anderen Mutter, ihr sammelt die Kinder des Dorfes und übt dann das Krippenspiel ein. Damit organisiert ihr die Kirchengemeinde vor Ort, schenkt den Kindern einen großartigen Gottesdienst zum Heiligen Abend, und ihr selbst wachst dabei im Glauben. Was soll ich da noch mehr sagen? Das ist großartig!“ Und die fröhliche Gemeinde im vollbesetzten Kirchlein stimmte mit Applaus ein und freute sich mit.
In ihrer Predigt deutete die Geistliche den Advent und das Christfest als die Zeit im Kirchenjahr, in der die Liebe Gottes im Kind in der Futterkrippe im Stall zur Welt kommt – unschuldig und ohne Sünde! Weiter sagte sie: „Sein Glanz erleuchtet unsere Herzen und Stuben. Und aus Gottes Liebe dürfen wir in unseren Familien, in der Nachbarschaft, in der Schule und an der Arbeit unseren Nächsten mit den Augen der Liebe betrachten. Dann kommt Gott zur Welt!“
Verabschiedung von Willi Braun

24 Jahre lang hat er mit seinem Fachwissen zu Bauangelegenheiten, zu Fragen der Verwaltung, bei Pachtangelegenheiten und vielem mehr im Kirchenvorstand kompetent mitgewirkt und seiner Kirchengemeinde Louisendorf treu gedient. „In ihrer ruhigen, sachlichen und immer freundlichen Art haben wir fast ein Vierteljahrhundert zusammen gearbeitet. Sie sind eigentlich unverzichtbar!“, sagte die Pfarrerin in ihrer Lobrede. „Und eines garantiere ich: wenn wir ihren Rat brauchen, dann holen wir sie!“ Und die Gemeinde spendete warmherzigen Applaus.
