Alles hat ein Ende, nur das Brot hat zwei!
Abschied von der Bäckerei Schäfer
Es war ein bewegender Abschied, an diesem Samstagvormittag in der Bäckerei Schäfer. Dort, wo über 200 Jahre und viele Generationen lang, die mit Hand und Herz gebackenen Gaumenfreuden verkauft wurden, gab ein Besucher dem nächsten die Klinke in die Hand. Als dann noch die große Abordnung der Vertreter der Frankenauer Vereinsgemeinschaft und die Pfarrerin pünktlich zum 11 Uhr Läuten eintrafen, da war der Laden rappelvoll. Dank und großes Lob brachten die Vertreter von Stadt, Vereinen und der Kirche den Eheleuten Bäckermeisterin Renate Oehl, geborene Schäfer, und Bäckermeister h.c. Erwin Oehl zum Ausdruck. Alma Brede bedankte sich stellvertretend für alle Kinder zusammen mit Stefanie Babinzky mit einem kleinen Kunstwerk von Herzen.
Auch der Ortsbürgermeister von Altenlotheim, Heiko Backhaus, hat sich auf den weiten Weg auf den Berg gemacht, um sich persönlich zu bedanken. Wehmütig sagte er: „Was soll aus mir denn jetzt werden …? Mein ganzes Leben lang habe ich Frankenauer Brot gegessen …“. Recht hat er, denn in den letzten Jahren ist zunächst in der Bäckerei Dieter Caspar und vor zwei Jahren in der Bäckerei Friedhelm Paul der Ofen für immer verloschen. Doch Dank der beiden Filialen Metz und Schwälmer Brot bleibt auch in Zukunft die Versorgung mit feiner Backqualität gesichert.
